Wähle Seifen auf Pflanzenbasis, destilliertes Wasser für sensible Oberflächen und weiche Baumwolltücher statt aggressiver Pads. Teste an verdeckten Stellen, arbeite mit dem Faserlauf, und trockne stets nach. So gehen Flecken, Staub und Gerüche, ohne Patina, Lacke oder Ölfilme unnötig zu belasten oder Mikroplastik freizusetzen.
Holz arbeitet mit Luftfeuchte; optimal sind etwa vierzig bis fünfundfünfzig Prozent. Schütze Flächen vor direkter Sonne mit Vorhängen oder UV-Folien, setze Filzgleiter ein, und verteile Lasten auf Regalböden. Glasuntersetzer, Unterleger und gute Belüftung bewahren Strukturen, vermeiden Risse, Verfärbungen und wellige Flächen.
Weiße Ringe vom heißen Becher, ein wackelndes Stuhlbein oder eine abgesprungene Kante: Mit Bügeltuch, Holzleim, Zwingen, Wachs, Retuschierstiften und Geduld löst du vieles selbst. Wir erklären Schrittfolgen, Sicherheitsregeln und Grenzen, ab denen Restauratorinnen sinnvoll unterstützen können.